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ArbeiterKind.de: Newsletter / März 2016

Evamarie König
Liebe MentorInnen, UnterstützerInnen und Interessierte,

es ist großartig, was trotz Prüfungsstress in den letzten Wochen von unseren Ehrenamtlichen an Schulterminen und Messeveranstaltungen geleistet wurde. Wir freuen uns unter anderem über einen Schulvortrag im fränkischen Künzelsau. Die engagierten Studierenden aus Ulm und Heilbronn sind an die einstige Schule unseres Ehrenamtlichen Michael Heinl gegangen, um über Unterstützungsmöglichkeiten zu berichten.

Beeindruckend ist auch, was unsere ArbeiterKind.de-Gruppe Chemnitz auf die Beine gestellt hat. Sie haben einen Stipendientag in Kooperation mit elf Begabtenförderungswerken organisiert. Und in Greifswald gibt es eine neue ArbeiterKind.de-Gruppe, die wir euch hier gerne vorstellen möchten.

In einem Interview berichtet Jasmin Lampe, ehrenamtliche Mentorin in Hildesheim, über die Akademisierung von Gesundheitsberufen. Ein spannendes Thema, dass vielleicht auch andere inspiriert, sich diese Studiengänge einmal anzuschauen. Und natürlich gibt es wie immer die nächsten Seminartermine und ein kleiner Blick in die Medienlandschaft.

Viel Spaß beim Lesen! 

Evamarie König
Redaktion von ArbeiterKind.de



Inhaltsverzeichnis

ArbeiterKind.de Trainings und Workshops im Frühjahr 2016

Workshop: Berufseinstieg in Hamburg_Foto: ArbeiterKind.deArbeiterKind.de bietet jeden Monat Trainings und Workshops für euch an. Hier erfahrt ihr Tipps und Wissenswertes über Schulvorträge oder allgemeine Informationen zu den Möglichkeiten, sich ehrenamtlich bei ArbeiterKind.de einzubringen.

Ein intensiver Austausch bringt neue Ideen und Begeisterung. Meldet euch gern an. Wenn ihr Fragen habt, schreibt einfach unserer Koordinatorin, die ihr im jeweiligen Link mit den Informationen seht. 
 
Für die Veranstaltungen könnt ihr euch über die nachfolgenden Links anmelden. Wenn ihr auf den Link klickt, könnt ihr euch zudem konkret über die Inhalte der jeweiligen Veranstaltung informieren. Alle Informationen zu den Terminen gibt es auch in unserem Online-Netzwerk im Veranstaltungskalender 2016: netzwerk.arbeiterkind.de.


(Kaffepause beim Berufseinstiegsworkshop in Hamburg 2015
Foto: ArbeiterKind.de)


Basistrainings

19. März 2016 in Halle
--- Der Termin fällt leider aus ---


16. April 2016 in Aachen
Der Link zur Anmeldung ...


16. April 2016 in Göttingen
Der Link zur Anmeldung...


23. April 2016 in Kassel 
Der Link zur Anmeldung ...


Schulworkshops


12. März 2016 in Kiel
Der Link zur Anmeldung...


19. März 2016 in Frankfurt am Main
Der Link zur Anmeldung...


Workshops


Zielführende Gesprächsführung
5. März 2016 in Gießen
Der Link zur Anmeldung ...

Berufseinstieg
2. April 2016 in Hannover
Der Link zur Anmeldung...

ArbeiterKind.de in der Schule: Künzelsau

Schulvortrag Künzelsau
Unsere Ehrenamtlichen der Heilbronner sowie der Ulmer Lokalgruppe waren Ende Januar auf dem Berufsinformationstag des Berufsschulzentrums Künzelsau mit einem gemeinsamen Stand von Arbeiterkind.de und dem Botschafterprogramm der Studienstiftung vertreten.

Für Michael Heinl von der Ulmer Gruppe war es eine Rückkehr an seine ehemalige Schule, an der er 2011 sein Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg ablegte. Über eine ehemalige Lehrerin bot sich unbürokratisch die Möglichkeit für ArbeiterKind.de, teilzunehmen. Auch an diesem Samstag war der Zweite Bildungsweg eines von vielen Themen, welche in zahlreichen Gesprächen erläutert wurden. Viele Fragen der Schülerinnen und Schüler wurden beantwortet, erstmals war auch die Unterstützung des Studiums geflüchteter Menschen ein großes Thema. Weitere Informationen: www.heilbronn.arbeiterkind.de, www.ulm.arbeiterkind.de


(Foto: ArbeiterKind.de Ulm)

Stipendieninfoveranstaltung in Chemnitz

Stipendientag Chemnitz
ArbeiterKind.de Chemnitz führte am 19. Januar eine Stipendieninfoveranstaltung durch und informierte die Studierenden in Kooperation mit elf Stiftungen im Hörsaal-Gebäude der TU Chemnitz über alles Wissenswerte rund ums Stipendium

Um eine umfangreiche, wie detailgetreue Beratung der StudentInnen zu ermöglichen, teilte sich die Veranstaltung zum einen in einen 20-minütigen Begrüßungsvortrag mit allgemeinen Informationen zum Stipendium und zum anderen in einen „Markt der Möglichkeiten“. An diesem Markt waren StipendiatInnen von insgesamt elf Stiftungen vertreten, wodurch den Studierenden die Chance gegeben wurde, die spezifischen Förderbedingungen der jeweiligen Stiftungen im Detail zu erfragen. Aufgrund der positiven Resonanz haben sich die Ehrenamtlichen von ArbeiterKind.de Chemnitz vorgenommen, diese Veranstaltung auch in Zukunft durchzuführen. Weitere Informationen auf www.chemnitz.arbeiterkind.de

(Foto: ArbeiterKind.de Chemnitz)

Vorgestellt: die neue ArbeiterKind.de-Gruppe in Greifswald

AK Greifswald

Seit Oktober 2015 gibt es eine neue ArbeiterKind.de-Gruppe in Greifswald. Die Idee dazu hatte das Kernteam schon vor einem Jahr, damals ging die Startphase dann leider im Alltagsstress unter. Ein Jahr später nun hat es geklappt: die Gruppe steht. Das Team um Julia Sophie Lehmann, Oliver Petschauer, Steffi Quester und Madliene Donath stellt seitdem regelmäßig einmal im Monat an jedem 2. Donnerstag einen offenen Stammtisch auf die Beine. Julia Sophie Lehmann ist selbst "Arbeiterkind", Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hat über ArbeiterKind.de wertvolle Tipps für ihre Bewerbung um einen Studienplatz in Medizin erhalten. Als Mentee begonnen, gibt sie jetzt gemeinsam mit den anderen Gruppenmitgliedern ihr Wissen als Mentorin an Ratsuchende weiter.

Gleich im Oktober hat die Gruppe Infostände organisiert, u.a. auf dem Markt der Möglichkeiten, einer Messe für Erstsemester in Greifswald. Auch auf einer Jobmesse war ArbeiterKind.de Greifswald schon vertreten, und die nächste Veranstaltung, ein Stipendientag in Greifswald, ist gerade in der Planung. "Schulvorträge möchten wir als Nächstes gerne durchführen, müssen aber erst noch bekannter werden, um an die Schulen herantreten zu können", sagt Julia Lehmann. Ein Lehrer ist in der Gruppe aktiv und berät sie bei der Kontaktaufnahme gegenüber den Schulen. Der Internetauftritt ist online, und jetzt geht es daran, Kontakte zum AStA und zur Studienberatung zu knüpfen. Wir wünschen der Gruppe weiterhin viel Erfolg! Weitere Informationen auf www.greifswald.arbeiterkind.de

Stipendien - kurios, regional, anders

Foto: ArbeiterKind.de
„Kuriose Stipendien“ – zwei Schlagworte, die derzeit im Internet die Runde machen. Denn neben den Stipendien der 13 großen Förderungswerke, gibt es auch viele kleine, eher unbekannte Stipendien, die dich in deinem Studienalltag unterstützen. Einige von ihnen sind nicht nur klein, sondern einfach anders.

Das Prüfungsangst-Stipendium sucht zum Beispiel Studierende und SchülerInnen, die, wie der Name schon sagt, von Prüfungsangst geplagt sind. Du kannst also den Unterrichtsstoff auswendig, nur eben in der Prüfung ist alles weg. Dann kannst du dich mit einem Video oder einem Text auf einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt in San Diego bewerben. Das Stipendium wird von Eurocentres - European Language and Educational Centres - vergeben.

Auch mit dem Entschleunigungs-Stipendium kannst du Sonne tanken. Mit diesem Stipendium erhältst du Gelegenheit 1. Semester am Golden West College in Kalifornien zu studieren. Gesucht werden Abiturienten und Studierende, die kreativ gegen Stress und Ermüdung vorgehen.

Übrigens kann es sich lohnen, auch nach regionalen Stipendien zu suchen. So haben beispielsweise Studierende aus Frankfurt am Main sowie der Rhein-Main-Region die Möglichkeit einer Förderung durch die Pestalozzi-Stiftung. Und solche kleineren Stipendien gibt es wirklich viele – vom Kreis Göppingen über Oldenburg bis nach Kiel. Stifter unterstützen Studierende aus Städten und Gemeinden oder auch ehemaligen Herzogtümern, damit das Studium nicht an finanziellen Schwierigkeiten scheitert.

Stipendien-Suchmaschinen
Stipendiendatenbank von e-fellows.net
Stipendiendatenbank von MyStipendium.de
Stipendiendatenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Suchmaschine des Bundesverbands deutscher Stiftungen

Jasmin Lampe im Interview: Die Ausbildung mit einem Studium erweitern

Jasmin Lampe
An deutschen Hochschulen ist ein interessanter Trend zu verzeichnen: mancher Ausbildungsberuf wird als neuer Studiengang an der Hochschule eingeführt. Über diesen Trend am Beispiel des Studiengangs Physiotherapie sprachen wir mit Jasmin Lampe von ArbeiterKind.de Hildesheim.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, nach der Ausbildung ein Studium in dem Themenbereich Physiotherapie zu beginnen?

Ich habe Abitur gemacht und schon damals gewusst, dass ich gerne studieren möchte. Erst habe ich eine Ausbildung in dem Bereich Physiotherapie abgeschlossen, mich aber schon zeitig über die Entwicklungen dieses Fachs an den Hochschulen informiert.

2010 wurde der erste primärqualifizierende Studiengang in Bochum eingeführt. Inzwischen sind weitere Hochschulen hinzugekommen und der Studiengang hat sich immer weiter professionalisiert. Nach einem Schnuppertag an der HAWK in Hildesheim, der mir gut gefiel, entschloss ich mich, im Jahre 2013 dort im Bachelorstudiengang Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie zu studieren. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis wurde mir durch das Studium sehr deutlich. Seit 2015 studiere ich nun im Masterstudiengang.

Die Akademisierung und Professionalisierung der drei Gesundheitsfachberufe hatte bereits 2001 mit dem Modellstudiengang in Hildesheim begonnen. Heute gibt es in Deutschland eine Vielzahl dieser Studienangebote. Das Besondere am Hildesheimer Modell ist die interdisziplinäre Ausrichtung – über die einzelnen Professionen hinweg zu einer kooperativen beruflichen Praxis. (Pressemeldung der HAWK vom 5.10.2015. Praxis und Hochschule regional verknüpfen. Online unter  http://www.hawk-hhg.de/aktuell/default_208739.php)
 

Was bringt ein Studium, wenn man schon die Ausbildung absolviert hat? Ist es ein höherer Verdienst?

Der Wert eines Studiums ist nicht immer finanziell messbar. Mir hat das Studium vor allem ideell sehr viel gebracht. Ich kann meinen Horizont erweitern und wichtiges Hintergrundwissen sammeln. Ich merke, dass ich jetzt ganz anders arbeite, seit ich studiere. Ich habe eine andere Identität entwickelt. Es ist toll, sich mit den KommilitonInnen über den aktuellen Forschungsstand austauschen und diskutieren zu können. Viele Interessierte wissen gar nicht, dass es diesen Studiengang gibt. Wer sich nach der Ausbildung auf dem Fachgebiet aus wissenschaftlicher Perspektive weiterentwickeln möchte, dem kann ich das Studium nur empfehlen!

(Foto: Jasmin Lampe )

Aktuelle Medienberichte über ArbeiterKind.de




24. Januar 2016
Oberhessische Presse
Wenn Studieren nicht selbstverständlich ist


28. Januar 2016
Funkenzeit
Auf zu neuen Wegen!














4. Februar 2016
Du bist ein Gewinn
Gut beraten ins Studium



19. Februar 2016
Bonner Generalanzeiger
Hemmschwellen vor dem Studium abbauen




 

Kontakt

Wenn ihr im nächsten Newsletter eine Aktion eurer Gruppe oder gern auch eine Idee vorstellen möchtet, schreibt mir eine E-Mail oder meldet euch telefonisch. Ich freue mich von euch zu hören oder zu lesen.

Evamarie König
Redaktion
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Telefon: 030 68320430

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Sophienstraße 21
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