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Neuigkeiten von ArbeiterKind.de im Februar:
Mit Auszeichnung ins 10. Geburtstagsjahr gestartet

Katja Urbatsch

Liebe Engagierte,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Interessierte,

mit viel Schwung sind wir ins neue Jahr 2018 gerutscht. Wir hoffen, ihr* auch! Es ist das 10. Jahr von ArbeiterKind.de und mit euch möchten wir gern unser Jubiläum feiern. Dabei blicken wir das gesamte Jahr über zurück und schauen auch nach vorn: Wie haben wir 2008 anfangen? Wo stehen wir heute? Wo möchten wir hin? Dies wird ein sehr aufregendes Jahr für uns und unsere Community.

Viele weitere aufregende Dinge sind bereits passiert: Wir begrüßten jüngst zwei neue Mitarbeiterinnen. Die ArbeiterKind.de-Gruppen in Frankfurt und Oldenburg haben ihr Angebot erweitert, unsere Mentorinnen und Mentoren aus Hildesheim wirkten an einem spannenden Schulprojekt mit. Unsere Gründerin und Geschäftsführerin Katja Urbatsch hat die höchste Auszeichnung der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem Gründungsort unserer gemeinnützigen Organisation vor zehn Jahren, erhalten. Uns haben außerdem wunderbare Kooperations- und Spendengeschichten sowie andere Neuigkeiten aus den Regionen erreicht.

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen unseres Newsletters. Kommt weiterhin gut im neuen Jahr an!

Katja Urbatsch
Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de
&
Julia Kreutziger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

*Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, bitte sehen Sie uns nach, dass wir in unserem Newsletter alle respektvoll duzen. ArbeiterKind.de ist in den vergangenen Jahren sehr gewachsen und damit auch die Zahl der Aktivitäten und Neuigkeiten. Wir haben uns dazu entschieden, öfter mal einen einzigen Newsletter an ALLE Freundinnen und Freunde von ArbeiterKind.de zu verschicken, um euch auf dem Laufenden zu halten.


Inhalt
  1. Neuigkeiten von ArbeiterKind.de im Februar: Mit Auszeichnung ins 10. Geburtstagsjahr gestartet
  2. Große Auszeichnung: Katja Urbatsch erhält Ehrensenatorenwürde
  3. Die Anfänge von ArbeiterKind.de: Zu Gast bei startsocial
  4. Unsere Neuen: Anna-M. S. Chombe & Alexandra Redel stellen sich vor
  5. Alexandra Redel
  6. Trappenkamp: Wo uns bislang noch keiner kannte
  7. Hildesheim: Wie aus Schulvorträgen Projektarbeiten wurden
  8. Bremerhaven: Unterstützung gesucht
  9. Bochum: Info-Veranstaltungen mit dem Bochumer Bildungszentrum
  10. Wuppertal: Kooperation mit dem Bergischen Bildungsbund
  11. Oldenburg: Offene Treffen jetzt mit Skype
  12. Frankfurt: Endlich eine Sprechstunde an der Goethe-Uni
  13. Mehr über das Stipendium der Studienstiftung: Eine Mentorin erzählt
  14. Lena Rödiger: "Warum ich mich bei ArbeiterKind.de engagiere"
  15. Trainings und Workshops: Auftakt 2018
  16. Spendengeschichte von univativ: Junge Menschen beim Berufseinstieg unterstützen
  17. Mitmachen bei ArbeiterKind.de
  18. ArbeiterKind.de in der Presse
  19. Kontakt
  20. Impressum

Große Auszeichnung: Katja Urbatsch erhält Ehrensenatorenwürde

Verleihung der Ehrensenatorenwürde

Erstmals seit 18 Jahren hat die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen am 7. Februar wieder Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren ernannt. Mit dabei Katja Urbatsch, die Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, die sich nach der Verleihung sehr bewegt zeigte: „Diese Ehrung ist unglaublich. Es ist ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass unser Engagement mit ArbeiterKind.de derart anerkannt und der stete Einsatz für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Deutschland gewürdigt wird. Und natürlich ist es auch für mich persönlich eine wunderbare Wertschätzung. Ich habe ArbeiterKind.de vor zehn Jahren an der Justus-Liebig-Universität gegründet. Noch heute haben wir hier ein Büro und wir arbeiten eng mit den Servicestellen der Universität zusammen. Die Universität unterstützt uns bis heute in unserem Anliegen, mehr Jugendliche aus Familien ohne akademische Tradition zu einem Studium zu ermutigen. Aber niemals hätte ich gedacht, dass ich heute hier stehe und solch eine Auszeichnung entgegennehmen darf.“

Neben Katja Urbatsch wurden auch Prof. Katharina Krause und Prof. Reimer Gronemeyer für herausragende Verdienste um die JLU gewürdigt. Prof. Joybrato Mukherjee, Präsident der JLU, gratulierte: „Sie alle zeigen beispielhaft – zwar auf ganz unterschiedliche Weise, aber doch alle mit höchstem persönlichen Einsatz –, welche Früchte eine erfolgreiche Kooperation tragen kann, wie Mitglieder der JLU zivilgesellschaftliches Engagement leben und wie aus Ideen große Initiativen hervorgehen können, die bundesweit gesellschafts- und bildungspolitisch bedeutsam sind und somit eine große Strahlkraft haben. Ich bin ihnen allen dankbar, dass sie mit ihrem persönlichen Einsatz nicht zuletzt dem Ansehen der JLU in herausragender Weise gedient haben.“

Auch wir sagen herzlichen Glückwunsch, liebe Katja!

Verleihung der Ehrensenatorenwürde

(v.l.n.r.: Prof. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, Prof. Reimer Gronemeyer, Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungsforschung, Foto: JLU-Pressestelle/ Rolf K. Wegst)


Die Anfänge von ArbeiterKind.de: Zu Gast bei startsocial 

startsocial vor 10 Jahren Für die ArbeiterKind.de-Gründerin und -Geschäftsführerin Katja Urbatsch begann das neue Jahr zuvor mit einer Rede bei startsocial e. V. und damit auch mit einer Reise in die Vergangenheit. Vor zehn Jahren fing mit dem gleichnamigen bundesweiten Wettbewerb alles an: ArbeiterKind.de ging online! Damals waren 450 Ehrenamtliche dabei, heute engagieren sich über 6.000 Mentorinnen und Mentoren bundesweit für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Als Alumna war Katja Urbatsch am 12. Januar zum startsocial-Stipendiatentag eingeladen und hielt eine inspirierende Eröffnungsrede. Sie ermutigte die aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten den Wettbewerb zu nutzen, durch den sie selbst vor zehn Jahren eine wunderbare Unterstützung erfahren hat.

Startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung sozialer Projekte und Ideen und steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Im Vordergrund der Initiative steht der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, sozial engagierten Unternehmen und der sozialen Projektarbeit. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ unterstützt startsocial regelmäßig 100 soziale und ehrenamtlich getragene Projekte durch dreimonatige Beratungsstipendien.

Startsocial Wettbewerb

(Die GründerInnen Wolf Dermann und Katja Urbatsch beim Wettbwerb startsocial vor zehn Jahren. Beide leiten bis heute die Geschäfte bei ArbeiterKind.de. Foto: Thomas Effinger)



Unsere Neuen: Anna-M. S. Chombe & Alexandra Redel stellen sich vor

Anna-M. S. Chombe In unserem 10. Geburtstagsjahr begrüßen wir ganz herzlich zwei neue Kolleginnen:

„Hallo, mein Name ist Anna-M. S. Chombe. Im Dezember 2017 habe ich meine Tätigkeit für ArbeiterKind.de in Thüringen begonnen. Gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt, hier in meiner Heimatstadt, startete im Herbst 2017 ein Kooperationsprojekt. Ich freue mich sehr, ein Teil davon sein zu können. Als Erste in meiner Familie entschied ich mich – nach meiner Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin – für ein Studium. Die Inhalte meiner beiden Studienfächer, Erziehungswissenschaft und Auslandsgermanistik/Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, haben mich sehr geprägt und mein Interesse an den Themen Bildung bzw. Lernen und Lehren entfacht, welche mich bis heute begleiten und begeistern. Meine ersten Berufserfahrungen sammelte ich als Lehrassistentin im Ausland – eine wertvolle, unvergessliche Erfahrung. Auch später begleitete und unterstützte ich mit Begeisterung junge Menschen auf ihrem Bildungsweg, ob als Dozentin oder im sozialen Bereich. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich um die Herausforderungen, welche mit der Studienwahl und dem Studienverlauf verbunden sein können. Aber die Entscheidung zum Studium bedeutet auch eine enorme persönliche Bereicherung. Deshalb möchte ich SchülerInnen und Studierende ermutigen und interessierte Menschen und Organisationen in Thüringen für die Idee von ArbeiterKind.de begeistern. Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe!“

Kontakt zu Anna-M. S. Chombe in Thüringen 

(Foto: privat)

Kitsen Rott und Alexandra Redel „Hallo, mein Name ist Alexandra Redel und ab Februar 2018 übernehme ich im ArbeiterKind.de-Büro NRW die Stelle mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Kooperationen und vertrete dort Silke Tölle-Pusch während ihres Mutterschutzes und ihrer Elternzeit. In meiner Heimatstadt Bochum habe ich Germanistik und Komparatistik studiert und war damit in meiner Familie die Erste an der Uni. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es so manche faktische Hürde gibt, wenn man als Erste in der Familie studiert, aber einige Sorgen und Unsicherheiten auch unbegründet sind. Ich freue mich darauf bei ArbeiterKind.de meine eigene Geschichte mit anderen zu teilen und dazu beizutragen, dass Studierende der ersten Generation auf ihrem Bildungsweg unterstützt und ermutigt werden. Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Internationalisierung und damit eng verbunden die Auslandserfahrung während des Studiums. Das große Netzwerk von Engagierten, Förderinnen und Förderern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern möchte ich gerne gut pflegen und weiter ausbauen, um noch mehr Menschen zu erreichen und von ArbeiterKind.de zu überzeugen.“

Kontakt zu Alexandra Redel in NRW 

(v.l.: Alexandra Redel und Silke Tölle-Pusch, Foto: ArbeiterKind.de/ Kirsten Rott)



Trappenkamp: Wo uns bislang noch keiner kannte

Anika und Charlott in TrappenkampAm frühen Morgen des 6. Februars machten sich die Lübecker Mentorin Charlott und die Regionalkoordinatorin Niedersachsens Anika Werner auf den Weg nach Trappenkamp. Noch nie gehört? Wir schon: Denn die Richard-Hallmann-Schule der kleinen Gemeinde in Schleswig-Holstein hatte uns zum Tag der Berufsorientierung zu zwei Schulvorträgen eingeladen und die beiden herzlich willkommen geheißen.

Mit ArbeiterKind.de waren sie die einzigen vor Ort, die übers Studium informierten. Schnell stellte sich heraus, dass die Schülerinnen und Schüler zuvor noch nie etwas von ArbeiterKind.de gehört hatten. Das begeisterte Charlott, die für die Schulvorträge in Trappenkamp extra einen Tag Urlaub genommen hatte, sehr: „Die gemeinnützige Organisation bekannt zu machen und bei den Schülerinnen und Schülern an der Richard-Hallmann-Schule, die fast alle Arbeiterkinder sind, die Idee von einem Studium zu entfachen – das berührt mich!“

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr aufgeschlossen und stellten viele Fragen, wie zum Beispiel: Was ist eine Fakultät? Wie läuft ein Studientag ab? Wie kann ich jetzt schon die Uni kennenlernen? Wie finde ich eine WG? Diese Fragen zeigen uns, dass der Informationsbedarf über die Möglichkeiten eines Studiums auch insbesondere in ländlichen Gegenden sehr hoch ist. Auch in unserem 10. Geburtstagsjahr liegt uns die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im ländlichen Raum besonders am Herzen.

ArbeiterKind.de in deiner Schule

(v.l.: Charlott und Anika Werner, Foto: ArbeiterKind.de)



Hildesheim: Wie aus Schulvorträgen Projektarbeiten wurden

Markt der Möglichkeiten in HildesheimDie Schulvorträge der Hildesheimer ArbeiterKind.de-Gruppe an der Friedrich-List-Schule in Hildesheim gaben den Startschuss für ein äußerst gelungenes Projekt. Im September 2017 informierten die Mentorinnen und Mentoren die Oberstufe rund ums Studium, gaben viele Tipps und Tricks zur Studienwahl und Studienfinanzierung.

Danach arbeiteten alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs sehr motiviert an 30 unterschiedlichen Projekten zu Themen wie Studium, Stipendien, Ausbildung, Freiwilligendienste, Au-pair und Work and Travel. Die Projekte sind dabei nicht nur für den Unterricht relevant, sondern bieten den Lernenden eine gute Möglichkeit der Orientierung für ihre beruflichen und privaten Ziele nach dem Erreichen der Fachhochschulreife im Sommer 2018.

Die Ergebnisse der Projektarbeiten stellten die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule auf dem Markt der Möglichkeiten am 18. Januar vor. Trotz des Sturmtiefs „Friederike“ fanden circa 600 Interessierte den Weg an die Friedrich-List-Schule. ArbeiterKind.de Hildesheim war mit einem Infostand vertreten und versorgte interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern mit Infos. Sie boten den Besucherinnen und Besuchern so eine prima Gelegenheit, Antworten auf die Frage zu finden: „Abi – was dann?“
Bremerhaven: Unterstützung gesucht

Sarah Pingel Während sich in der Hildesheimer ArbeiterKind.de-Gruppe viele Mentorinnen und Mentoren engagieren, benötigt Bremerhaven dringend Unterstützung!

Sarah Pingel ist bereits vor Ort ehrenamtlich aktiv. Sie ist die Erste in ihrer Familie, die eine Hochschule besucht. Sie studiert derzeit Tourismusmanagement in Bremerhaven. In einem TV-Beitrag für die Regionalsendung „buten un binnen“ von Radio Bremen hat sie ihre Erfahrungen geteilt und auf ihren hoch engagierten Einsatz für Bildungsgerechtigkeit hingewiesen. Neben dem Studium unterstützt sie als studentische Hilfskraft auch das Projekt „Alle an Bord“ und eben ArbeiterKind.de Bremerhaven.

Wer Lust hat sich mit ArbeiterKind.de und Sarah in Bremerhaven für mehr Chancengleichheit einzusetzen, kann jederzeit Kontakt zu ihr aufnehmen. 
Bochum: Info-Veranstaltungen mit dem Bochumer Bildungszentrum 

BochumAuch in Bochum stellen sich viele Fragen zum Schulabschluss: Was studieren? Wo studieren? Warum studieren? Diese sind um so schwieriger zu beantworten, wenn man als Erste in der Familie studieren möchte. Denn können Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Tradition mal eben nicht Mama, den Onkel oder die ältere Cousine um Rat fragen.

ArbeiterKind.de Bochum und das Bochumer Bildungszentrum e. V. planen daher für März mehrere Veranstaltungen, in denen sich junge Erwachsene und deren Eltern rund ums Studium informieren und Orientierung gewinnen können. Folgende Termine stehen bereits fest, weitere sind in Planung:

03. März von 15 bis 17 Uhr: Was kann man studieren? Welchen Schulabschluss benötigt man dafür?
10. März von 15 bis 17 Uhr: Studienfinanzierung – Wie kann ich mir ein Studium leisten?

Die Veranstaltungen finden statt im:

Bochumer Bildungszentrum e. V.
Institut für Bildung & Integration
Westring 11
44787 Bochum

Wir laden herzlich ein, vorbeizuschauen und alle Fragen loszuwerden!

Weitere Informationen: Bochumer Bildungszentrum e. V. 

(v.l.n.r.: Marcel von ArbeiterKind.de Bochum, Herr Erdogan und Frau Lange vom Bochumer Bildungszentrum e. V., Cara Coenen, ArbeiterKind.de-Regionalkoordinatorin NRW, Nadja und Jacqueline von ArbeiterKind.de Bochum, Foto: ArbeiterKind.de)



Wuppertal: Kooperation mit dem Bergischen Bildungsbund

Wuppertal Auch in Wuppertal hat ein wunderbares Kooperationsprojekt begonnen: Gemeinsam mit dem Bergischen Bildungsbund e. V. setzen wir uns auch aktiv für bessere Bildungschancen von Kindern und jungen Erwachsenen aus einkommensschwachen und sozial benachteiligten Familien oder mit Eltern ohne Studienerfahrung ein. Abiturientinnen und Abiturienten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren! Schaut vorbei und werdet eure Fragen zu den folgenden Themen los:

23. Februar von 18.30 bis 20 Uhr: Abi – Was dann? Vielfalt der Bildungswege

02. März von 18.30 bis 20 Uhr
: Tipps zur Studienfinanzierung
09. März von 18.30 bis 20 Uhr: Studienalltag
20. April von 18 bis 20 Uhr: Abi – Was dann? Vielfalt der Bildungswege

Die Veranstaltungen finden statt beim:

Bergischen Bildungsbund e. V.
Morianstraße 16
42103 Wuppertal

Weitere Informationen: Bergischer Bildungsbund e. V. 

(Erste gemeinsame Veranstaltung vom Bergischen Bildungsbund e. V. und ArbeiterKind.de. Foto: ArbeiterKind.de/ Cara Coenen)



Oldenburg: Offene Treffen jetzt mit Skype 

Partnerschule Die ArbeiterKind.de-Gruppe Oldenburg macht es den Mentorinnen und Mentoren aus Darmstadt nach: Sie fanden die Idee, auf den offenen Treffen Skype anzubieten, so gut, dass sie dies nun auch ausprobieren möchten. „Wir erhoffen uns, dass wir diejenigen, die – aus welchen Gründen auch immer – unsere Informationsmöglichkeiten nicht nutzen können, durch Skype erreichen und sie auf diese Weise unterstützen“, erzählt unser Mentor Manuel Dedio.

„Alle, die möchten, können uns gerne auf Skype hinzufügen und uns dann einfach während unseres offenen Treffens anrufen. Unser Benutzername ist arbeiterkind@uni-oldenburg.de. Sollte die Leitung einmal besetzt sein, dann kann man uns gerne auch eine Skype-Nachricht schicken.“

Die Möglichkeit, über Skype Fragen zu stellen und an dem offenen Treffen teilzunehmen, bietet sich in Oldenburg immer am 2. Donnerstag im Monat ab 18.30 Uhr.

ArbeiterKind.de Oldenburg im Netzwerk

(v.l.: Marc Doerlemann und Manuel Dedio von ArbeiterKind.de Oldenburg, Foto: privat)



Frankfurt: Endlich eine Sprechstunde an der Goethe-Uni 

Sprechstunde an der Goethe-Uni Gute Neujahrsvorsätze? Die Frankfurter ArbeiterKind.de-Gruppe hat diese bereits im vergangenen Jahr in die Tat umgesetzt: Am 4. Dezember 2017 fand die erste Sprechstunde an der Goethe-Universität am Campus Westend statt und war mit zwei Mentees und vier hoch motivierten Mentorinnen und Mentoren auch gleich gut besucht. Ermöglicht wurde dies durch die tolle Unterstützung des AStAs der Goethe-Universität und der Studierenden, die der ArbeiterKind.de-Gruppe Frankfurt am Main im selbstverwalteten Random White House einen Raum zur Verfügung stellen. Großen Dank!

Die Sprechstunde richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten sowie deren Eltern und bietet die Möglichkeit, einen ersten, persönlichen Kontakt zu ArbeiterKind.de aufzunehmen, Fragen zu stellen und sich mit den Mentorinnen und Mentoren, die auch die Ersten an der Uni sind, zu vernetzen.

Wann? Am 1. Montag jedes Monats von 18 bis 20 Uhr
Wo? Random White House, Campus Westend der Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Kontakt zu ArbeiterKind.de Frankfurt am Main




Mehr über das Stipendium der Studienstiftung: Eine Mentorin erzählt

Lena BalitzkiIn der Phase ihrer Berufsorientierung hat Lena Balitzki von der Studienstiftung des deutschen Volkes gehört – eines von 13 Begabtenförderungswerken, die Studierende im Studium sowohl finanziell als auch ideell mit einem Stipendium unterstützen. Da sich die Dortmunderin zu jener Zeit für ein Medizinstudium in Münster interessierte und sich Gedanken um die Studienfinanzierung machte, nahm sie Kontakt zur ihrer Schulleitung auf und wurde daraufhin von der Schule vorgeschlagen.

Heute ist Lena Stipendiatin und berichtet in einem Interview über ihre Erfahrungen im Bewerbungsprozess der Studienstiftung, um Schülerinnen und Schülern Mut zum Stipendium zu geben. Sie sagt: „Lasst euch nicht von Zweifeln aus eurer Umgebung davon abhalten, eine motivierte Bewerbung zu verfassen!“ 

Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet neben dem Weg des Vorschlagens durch die Schule auch die Möglichkeit, sich auch selbst online zu bewerben. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 13. Februar 2018. Die Stiftung weist besonders junge Menschen, die als Erste in ihren Familien studieren (möchten), daraufhin, die Chance auf ein Stipendium wahrzunehmen.

Das Interview mit Lena Balitzki
Stipendium der Studienstiftung

(Foto: privat)



Lena Rödiger: "Warum ich mich bei ArbeiterKind.de engagiere"

Lena RödigerIn der ArbeiterKind.de-Gruppe Stadthagen setzt sich Lena Rödiger für junge Erwachsene ein, die als Erste in ihrer Familie studieren. Mit ihren eigenen Erfahrungen möchte sie anderen Mut zum Studium machen. Auch sie musste sich viele Dinge selbst beibringen: „Ich habe – wie wohl die meisten bei ArbeiterKind.de – von zu Hause weder ein hohes materielles, noch kulturelles Kapital mitbekommen. Vieles, was beispielsweise für mein eigenes Kind heute selbstverständlich ist, musste ich im Erwachsenenalter aktiv lernen.“

Lena Rödiger hat Soziologie und Politikwissenschaften studiert und lehrt jetzt freiberuflich an der Hochschule Hannover. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei ArbeiterKind.de: „Besonders wertvoll in der Zusammenarbeit mit den Ratsuchenden ist für mich die Erfahrung, dass Menschen sich öffnen, sobald sie sich ernst genommen fühlen und sie merken, dass das Gegenüber authentisch ist. Daraus ergibt sich für die Ratgebenden freilich auch eine große Verantwortung.“ Doch die übernimmt Lena gerne. In Stadthagen hat sie ArbeiterKind.de überall bekannt gemacht: in Schulen, in der VHS, in Mehrgenerationenhäusern, in der Bibliothek, bei der Kontaktstelle Ehrenamt, im regionalen Bildungsbüro, bei der Selbsthilfebörse des Paritätischen Wohlfahrtsverbands usw. „Dass alle diese Stellen ArbeiterKind.de ernst nehmen, aufnehmen, über uns reden, auf uns verweisen und mir auch immer wieder die Chance geben, unser Anliegen vorzustellen, bestärkt mich unglaublich in meinem Tun“, erzählt Lena.

Bei all der Freude, die ihr Ehrenamt mitbringt, sieht Lena in ihrem Engagement auch eine gewisse Notwendigkeit: „Solange Bildungsungerechtigkeit besteht und in breiten Teilen ja auch immer noch gesellschaftlich akzeptiert wird, kann dieser Missstand meiner Meinung nach nur von uns Arbeiterkindern, die das Durchbeißen gelernt haben, thematisiert werden.“

Über ihr Engagement bei ArbeiterKind.de berichteten jüngst die Schaumburger Nachrichten

Wenn ihr uns und anderen eure Bildungsgeschichte erzählen möchtet, um damit anderen Mut zum Studium zu machen, dann veröffentlichen wir diese gern in unserem Newsletter. Viele tolle Beiträge gibt es auch auf unserer ArbeiterKind.de-Kampagnenseite www.ersteanderuni.de.



Trainings und Workshops: Auftakt 2018

Training_EhrenamtlicheMit Jahresbeginn sind wir in das 10. Geburtstagsjahr von ArbeiterKind.de gestartet. Auch 2018 erwarten unsere Ehrenamtlichen spannende und aufschlussreiche ArbeiterKind.de-Trainings, -Workshops und -Webinare – auch ideal zum Vernetzen und Kennenlernen.

20. Februar 2018, 18.30-19.30 Uhr Webinar:
Wie ich mich für ein Stipendium bewerbe

03. März 2018, 10-17 Uhr Treffen:
Gruppenkoordinationstreffen Norddeutschland in Hannover
 
03. März 2018, 10-17 Uhr Workshop:
ArbeiterKind.de kennenlernen in Frankfurt am Main
 
14. März 2018, 19-20 Uhr Webinar:
ArbeiterKind.de kennenlernen
 
17. März 2018, 10-17 Uhr Workshop:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Bielefeld

11. April 2018, 18-19 Uhr Webinar:
Einstieg in das ArbeiterKind.de-Netzwerk

18. April 2018, 18-19 Uhr Webinar:
Das ArbeiterKind.de-Netzwerk für Fortgeschrittene

28. April 2018, 10-17 Uhr Treffen:
Regionaltreffen Baden-Württemberg in Karlsruhe

05. Mai 2018, 10-17 Uhr Treffen:

In unserem Online-Netzwerk gibt es einen Veranstaltungskalender 2018. Dort stehen Links für weiterführende Informationen und die Anmeldung zur Verfügung. Außerdem sind alle Infos auch auf unserer Homepage veröffentlicht.

(Foto: ArbeiterKind.de/ Julia Kreutziger)



Spendengeschichte von univativ: Junge Menschen beim Berufseinstieg unterstützen

Anne Stalfort und Julia Kreutziger Zur Weihnachtszeit führte univativ auf ihrer Website für ihre Kundinnen und Kunden eine Online-Spendenaktion durch. Dabei hat der Personaldienstleister mit Hauptsitz in Darmstadt auch an uns gedacht und ihren Userinnen und Usern neben anderen tollen Organisationen, Vereinen und Initiativen auch ArbeiterKind.de zur Wahl gestellt.

Olaf Kempin, Co-Geschäftsführer der univativ-Gruppe, begründet dies: „Es ist eigentlich ganz einfach: Wir wollten an eine thematisch zu uns passende Organisation spenden und sind bei ArbeiterKind.de fündig geworden. Die gemeinnützige Organisation unterstützt ebenso wie univativ junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben und bietet ihnen für diese herausfordernde Phase Orientierung und Perspektiven. Als im letzten Jahr die Idee entstand, eine unternehmensweite Spendenaktion anstelle von Kundengeschenken durchzuführen, war ArbeiterKind.de unter den ersten Vorschlägen für die zur Wahl stehenden Initiativen. Es freut uns natürlich sehr, dass rund 20 Prozent unserer Kunden für ArbeiterKind.de gestimmt haben und unsere Entscheidung damit sehr positive Resonanz erfahren hat.“   

Es ist ein Spendenbetrag von 1.174 Euro zusammengekommen. Wir freuen uns riesig und bedanken uns herzlich für die Unterstützung bei univativ!
 
Weihnachtsspendenaktion von univativ

(Foto: ArbeiterKind.de/ Carolin Mieckley)


Mitmachen bei ArbeiterKind.de

Es gibt viele Möglichkeiten für das Engagement bei ArbeiterKind.de. Wir freuen uns über jede Hilfe, die unser Unterstützungsangebot bekannter macht, damit wir mehr Schülerinnen und Schüler, Studierende und Eltern erreichen können.

Die ehrenamtliche Mitarbeit in einer lokalen Gruppe ist die Tür zu vielfältigen Angeboten vor Ort. Begrüße neu Dazugekommene, ermutige alle zum Austausch von Fragen und Sorgen, beantworte E-Mails, pflege die Facebook-Seite, baue Kontakte zur lokalen Presse auf oder hilf bei der Organisation von Veranstaltungen mit. Die eigene Geschichte bei offenen Treffen, Schulveranstaltungen und an Infoständen erzählen und dadurch andere ermutigen – dazu laden wir herzlich ein. Auch zur Vernetzung auf Workshops und Trainings mit anderen Ehrenamtlichen.

Alle, denen die Zeit für ein regelmäßiges Ehrenamt fehlt, sind herzlich eingeladen, ein persönliches Profil im sozialen Netzwerk von ArbeiterKind.de anzulegen, mit den Gruppen in der Nähe Kontakt aufzunehmen und Mentoring zu bestimmten Themen anzubieten. Hier kann man schnell gefunden werden und mit seinen Erfahrungen und Wissen weiterhelfen.

Nicht nur Zeit- und Wissensspenden, auch Geldspenden helfen uns. Damit können wir Fortbildungen für die Ehrenamtlichen und Informationsmaterial finanzieren. Für durchschnittlich 23 Euro können wir einen studieninteressierten Jugendlichen persönlich erreichen und ermutigen. Lade auch gern andere ein, für ArbeiterKind.de zu spenden – ob zu Weihnachten, zum Firmenjubiläum oder statt Geschenken zum Geburtstag! Wir bedanken uns mit Spendenquittungen und persönlichen Spendenurkunden.

Unterstütze ArbeiterKind.de mit deinen Online-Einkäufen – ohne extra dafür zu zahlen. Wenn du online über die Seiten Gooding, boost oder Amazon Smile shoppst, entsteht aus einer Händlerprovision eine Spende an ArbeiterKind.de in Höhe von 0,5 bis 5 Prozent des Warenwerts. Das kostet dich nichts, nur die Zeit für zwei Klicks.



ArbeiterKind.de in der Presse

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Wie mich das BAföG fast das Studium gekostet hätte

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Ist studieren schwieriger, wenn die Eltern nicht an der Uni waren?



23. Januar 2018
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42 Jahre alt und Student – Wie Arbeiterkinder Marcus Abé unterstützen

9. Januar 2018
Bonner General-Anzeiger
Bonner Initiative unterstützt Studieninteressierte


Kontakt 

Julia Kreutziger Wenn ihr im nächsten Newsletter eine Aktion eurer lokalen ArbeiterKind.de-Gruppe oder gern auch eine Idee vorstellen möchtet oder uns erzählen wollt, warum ihr euch bei oder für ArbeiterKind.de engagiert, dann schreibt uns eine E-Mail oder meldet euch telefonisch. Wir freuen uns, von euch zu hören oder zu lesen.

Julia Kreutziger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ArbeiterKind.de
E-Mail: kreutziger@arbeiterkind.de
Telefon: 030 68320430




Impressum

ArbeiterKind.de gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
zur Förderung des Hochschulstudiums von Nicht-Akademikerkindern

Geschäftsführerin und inhaltlich Verantwortliche:

Katja Urbatsch
Sophienstraße 21
10178 Berlin
E-Mail: urbatsch@arbeiterkind.de

ArbeiterKind.de ist als gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Handelsregister registriert (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 118867)

Online spenden, Patenschaften und Förderkreis: www.arbeiterkind.de/spenden

Anne Stalfort
Kooperationen und Spendenservice
ArbeiterKind.de
E-Mail: stalfort@arbeiterkind.de
Telefon: 030 68320430

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