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Begrüßung


Der Dezember-Newsletter von ArbeiterKind.de

Foto: Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de

Katja Urbatsch
Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de


Liebe Engagierte,
liebe Unterstützer:innen,
liebe Interessierte,

wer hätte gedacht, dass dieses Jahr ähnlich schwierig wird wie das vorherige und viel Kraft kosten wird? Umso mehr freue ich mich, dass wir durch- und weiterhin zusammengehalten haben. Ich bin stolz auf die kreativen Onlineformate unserer Ehrenamtlichen, etwa zu Stipendien, mit denen wir erneut viele Ratsuchende erreicht haben. Beeindruckt hat mich die Onlinekonferenz »Hochschule der Zukunft«. Im Austausch mit unserer Community habe ich dabei auch erfahren, wie vielen Zusatzbelastungen Studierende der ersten Generation ausgesetzt sind und wie oft ihre Erfahrungen an Hochschulen von mangelnder Sensibilität geprägt sind.

Mein größter Wunsch für 2022 ist, dass wir uns wiedersehen und direkt vor Ort informieren, begleiten und unterstützen können.

Ich danke allen für ihren Einsatz und wünsche erholsame Weihnachtstage sowie ein vor allem gesundes und erlebnisreiches neues Jahr!

Katja Urbatsch
Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de
  1. Begrüßung
  2. »So was von verdient«:
  3. ArbeiterKind.de im Landtag Baden-Württemberg
  4. Barrieren beseitigen: Erste Veranstaltung in DGS gedolmetscht
  5. Partnerschule jetzt auch im Saarland
  6. Studienreise nach Brüssel
  7. Geteilt: Gastarbeiter:innen-Geschichten
  8. Blind Match im Dezember
  9. Dank an über 600 Spender:innen
  10. ArbeiterKind.de in der Presse
  11. Veranstaltungen
  12. Mitmachen bei ArbeiterKind.de
  13. Impressum/Datenschutz/Kontakt
  14. Datenschutz
  15. Abmeldung
»So was von verdient«: Gruppe Braunschweig
erhält Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2021

ArbeiterKind.de-Gruppe Braunschweig Vor allem Freude war den Ehrenamtlichen Heiko Donat, Nadine Hampel, Peter Larisch und Tabea Zellmer deutlich anzusehen, als sie auch im Namen ihrer Mitstreiter:innen vor Ort und der ArbeiterKind.de-Community am 4. Dezember ausgezeichnet wurden. Sie hatten sich bei Nadine getroffen und wurden ins Studio zugeschaltet, denn wie so viele Veranstaltungen zuvor fand auch diese weitgehend online statt.

Nadine ist es auch gewesen, die die Braunschweiger Gruppe für den auf Landesebene wichtigsten Preis »unbezahlbar und freiwillig« vorgeschlagen hat. Er wird seit 2004 jährlich vom Land Niedersachsen in Kooperation mit den VGH Versicherungen und den niedersächsischen Sparkassen verliehen. »Ich bin überwältigt«, so die zuständige Bundeslandkoordinatorin Anika Werner. Und stolz ist sie –, zumal 341 Initiativen bei dem Wettbewerb mitgemacht haben.

Auch Laudator Thomas Mang war begeistert und hocherfreut, die Gruppe auszeichnen zu dürfen. Denn der Sparkassenpräsident musste sich gegen seinen Vater durchsetzen, um zu studieren. ArbeiterKind.de habe die Würdigung »so was von verdient«, sagte er, weil ein Thema aufgegriffen werde, das »voll in die Zeit« passe.

Dass das Engagement von ArbeiterKind.de dennoch weiterhin notwendig ist, bestätigte der bei der Preisverleihung anwesende niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil: Obwohl sich das Schulwesen verändert habe und es Übergangsmöglichkeiten gebe, seien »wir« noch nicht weit genug. Junge Leute sollten ihr Talent entfalten, egal aus welchem Elternhaus sie kommen.

Wir bleiben dran. Die wichtigste Voraussetzung, um soziale Herkunft und Ausbildung voneinander zu entkoppeln, sind Ehrenamtliche wie Heiko, Nadine, Peter sowie Tabea und alle anderen, die sich in Braunschweig und bundesweit bei ArbeiterKind.de einsetzen. Ihnen allen vielen Dank dafür!

Video der Preisverleihung (Die Braunschweiger Gruppe wird ab Minute 25:18 vorgestellt.)
ArbeiterKind.de im Landtag Baden-Württemberg

Foto aus dem baden-württembergischen Landtag Am 26. Oktober stellten Bundeslandkoordinatorin Jaana Espenlaub und die Ehrenamtlichen Nathalie Hügler sowie Yannis Salteris ArbeiterKind.de dem Wissenschaftsausschuss vor. Eingeladen hatte sie dessen Vorsitzende Nese Erikli.

Nachdem die Engagierten ihren eindrucksvollen Bildungsweg und ihre Aktivitäten bei ArbeiterKind.de beschrieben hatten, suchten Abgeordnete das Gespräch mit ihnen. Manche wünschten, die AK.de-Gruppe in ihrem Wahlkreis kennenzulernen. Dr. Dorothea Kliche-Behnke hat die Ehrenamtlichen in Tübingen bereits getroffen. Für den Abgeordneten Andreas Sturm schließt sich im Januar ein Kreis: An der Theodor-Heuss-Realschule in Hockenheim, die er selber besucht hat, wird er sich mit Schüler:innen austauschen. Nathalie Hügler und Yannis Salteris hingegen werden im selben Zeitraum für ein Tagespraktikum in den Landtag zurückkehren. Wir sind gespannt, was sie daraus mitnehmen!

Foto (©Susanne Hauser): Jaana Espenlaub, Yannis Salteris und Nathalie Hügler vor dem Wissenschaftsausschuss des Landtags Baden-Württemberg (v.l.n.r.), links im Bild dessen Vorsitzende Nese Erikli
Barrieren beseitigen: Erste Veranstaltung in DGS gedolmetscht

Bild aus der Einladung zur Veranstaltung in Deutscher Gebärdensprache Einen Tag später, am 27. Oktober, informierte die ArbeiterKind.de-Gruppe Hamburg Schüler:innen zu Themen rund ums Studium und Finanzierung. Das Besondere diesmal: Die virtuelle Veranstaltung wurde von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen in die Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Zudem erhielten die 20 Teilnehmenden Tipps und Tricks speziell für taube Studierende.

Die Idee dazu hatte Sarah Bauer, Doktorandin der Uni Hamburg im Fach Gebärdensprachen am Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser, die sich seit Anfang des Jahres bei ArbeiterKind.de engagiert. Unterstützt wurde sie von ihrer Freundin und Kollegin Janika Thies, ein CODA (Child of Deaf Adults, Kind tauber Eltern), die wie sie promoviert, sowie von den Mentor:innen Angelika Ohse und Nele Burckhardt als auch von Bundeslandkoordinatorin Tina Maschmann. Dank an Sarah und Janika, dass wir mehr Menschen mit unserem Angebot erreicht haben!
Partnerschule jetzt auch im Saarland

Am 19. November unterschrieben Harald Kreutz, kommissarischer Schulleiter des Abendgymnasiums Saarbrücken (AKS), und Katja Urbatsch den Kooperationsvertrag. Über die Partnerschaft mit einer Abendschule freuen wir uns ganz besonders.

ArbeiterKind.de ist am AKS schon länger eine feste Größe. Seit 2013 informieren Engagierte der lokalen Gruppe regelmäßig Interessierte zu Themen rund ums Studium. Einer von ihnen ist Oliver Kleis, der am Abendgymnasium Abitur gemacht hat und seitdem den Kontakt hält.

Die Vertragsunterzeichnung war der Abschluss eines ausgefüllten Tages, der von unserem langjährigen Engagierten Albert Augustin organisiert wurde. Vorausgegangen waren die Ringvorlesung »Diversitätsdimension „soziale Herkunft“ am Beispiel von Studierenden aus nicht-akademischen Familien« von Katja Urbatsch und ein Workshop über Bildungsgerechtigkeit an der Hochschule von Bundeslandkoordinatorin Shamila Borchers an der HTW Saarbrücken sowie eine mit Ehrenamtlichen durchgeführte Schulveranstaltung am AKS.

Foto (Abendgymnasium Saarbrücken; v.h.l.n.v.r.): Oliver Kleis, Katharina Bollig, Albert Augustin und Katja Urbatsch von ArbeiterKind.de sowie Harald Kreutz nach der Unterzeichnung
Studienreise nach Brüssel

Unterstützt von der Stiftung Mercator und dem Europabüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel lädt ArbeiterKind.de Studierende sowie Berufseinsteiger:innen aus nicht-akademischen Familien ein, das breite Aufgabenspektrum von EU-Institutionen, Firmen und Verbänden vor Ort kennenzulernen. Angeregt wurde die Studienreise von der Brüsseler ArbeiterKind.de-Gruppe, Zeitraum ist der 16. bis 19. Mai 2022.

Die zehn Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren sowie der Bewerbungsbogen als Datei zum Download befinden sich hier: https://www.arbeiterkind.de/news/arbeiterkind-goes-europe

Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2022. Weitere Fragen beantwortet die Gruppe in Brüssel: bruessel@arbeiterkind.de.
Geteilt: Gastarbeiter:innen-Geschichten

Am 30. Oktober jährte sich zum 60. Mal das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei. Ähnliche Vereinbarungen gab es auch mit Italien, Spanien, Griechenland, Marokko, Südkorea, Portugal und dem ehemaligen Jugoslawien. In der Folge kamen zahlreiche Gastarbeiter:innen nach Deutschland und blieben dauerhaft. Sechs ihrer Nachfahr:innen haben nun ihre großartigen und persönlichen (Bildungs-)Geschichten auf den Social-Media-Kanälen von ArbeiterKind.de geteilt. Ein großes Danke geht an die Engagierten Bahar, Fidan, Gamze, Nadye, Panagiotis und Sertan!

Zu unserem Instagram-Kanal mit der kompletten Serie geht es hier: https://www.instagram.com/arbeiterkind.de/
Reger Austausch unter Engagierten

Ein weiteres Highlight der letzten Wochen war das Blind Match am 13. Dezember, die vierte Veranstaltung dieser Art. Die Idee, überregional miteinander ins Gespräch zu kommen, geht zurück auf die bereits erwähnte Brüsseler ArbeiterKind.de-Gruppe. Die dort Aktiven hatten während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 Kontakt zu anderen Ehrenamtlichen gesucht, woraus das gern genutzte Format entstanden ist.

Montag wurden nicht wie in der Vergangenheit Gruppen gematcht, sondern Neuengagierte mit langjährigen Fans des Formats – etwa aus Braunschweig. Die gut 25 Teilnehmenden aus unterschiedlichen Regionen tauschten sich nach einer kurzen Einstimmung zu dritt bis zu fünft in einzelnen Räumen aus. Dort blieben sie nahezu ausnahmslos bis zum Schluss. Das fünfte Blind Match ist bereits in Planung, wir informieren, sobald der Termin feststeht. 
Dank an über 600 Spender:innen

ArbeiterKind.de wirkt, weil viele Menschen ehrenamtlich zum Studium ermutigen, ihre Erfahrungen teilen und Zeit oder Geld spenden. Rund 550 Personen und 50 Organisationen haben dieses Jahr finanziell u.a. dazu beigetragen, Ratsuchende kostenlos direkt sowie das bundesweite Netz lokaler Gruppen zu unterstützen, Öffentlichkeitsarbeit zu machen und zentrale Verwaltungsaufgaben zu erledigen. Danke an alle, die mit ihrer Spende ArbeiterKind.de als gemeinnütziger Organisation mit ermöglicht haben, sich weiterzuentwickeln!
Veranstaltungen

Auch im neuen Jahr halten wir wieder ein vielfältiges Angebot an Web-Seminaren und Workshops bereit. Dort besteht die Möglichkeit, sich zu vernetzten, Erfahrungen weiterzugeben und sich gemeinsam mit anderen weiterzuentwickeln.

In unserem Online-Netzwerk gibt es den Veranstaltungskalender mit Links für weiterführende Informationen und für die Anmeldung. Sämtliche Infos stehen auch auf unserer Website.


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt bei ArbeiterKind.de
03.02.2022, 18:00 - 20.00 Uhr
Anmeldung

Als Gruppe Interessierte aufnehmen und als Engagierte einbinden
05.02.2022, 10:00 - 15:30 (einschließlich Pausen)
Anmeldung

ArbeiterKind.de kennenlernen
09.03.2022, 18:30 - 19:30
Anmeldung


Mitmachen bei ArbeiterKind.de

Engagement bei ArbeiterKind.de ist vielfältig: Die eigene Geschichte bei offenen Treffen, Schulveranstaltungen und an Infoständen erzählen und dadurch andere ermutigen. Neu Dazugekommene in der lokalen Gruppe begrüßen und zum Austausch ermuntern. E-Mails beantworten, die Insta-Seite pflegen, Kontakte zur lokalen Presse aufbauen, Veranstaltungen mitorganisieren. Nicht zuletzt sich auf Workshops und Trainings mit anderen vernetzen und austauschen.

Fehlt die Zeit für ein regelmäßiges Ehrenamt? Im sozialen Online-Netzwerk von ArbeiterKind.de besteht die Möglichkeit, mit einem eigenen Profil mit Gruppen in der Nähe Kontakt aufzunehmen und Mentoring zu bestimmten Themen anzubieten. Persönliche Erfahrungen und Wissen bringen weiter.

Mit Geldspenden hingegen können wir Fortbildungen für Ehrenamtliche und Informationsmaterial finanzieren. Wir bedanken uns gern mit Spendenquittungen und persönlichen Spendenurkunden.

Nicht zuletzt freuen wir uns über jede Hilfe, die unser Unterstützungsangebot bekannter macht!
Das war die letzte Ausgabe des ArbeiterKind.de-Newsletters 2021. Feedback dazu ist willkommen – bei Gefallen gern weiterleiten. ArbeiterKind.de wünscht erholsame Weihnachtsfeiertage und alles Gute für ein gesundes, glückliches und erinnerungswertes neues Jahr.
Impressum

ArbeiterKind.de gGmbH
zur Förderung des Hochschulstudiums von Nicht-Akademikerkindern

Geschäftsführerin und inhaltlich Verantwortliche:
Katja Urbatsch
Obentrautstr. 57
10963 Berlin
urbatsch@arbeiterkind.de

ArbeiterKind.de ist als gemeinnützige GmbH im Handelsregister registriert (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 118867).

Ansprechpartnerin für Spenden:

Anne Stalfort
stalfort@arbeiterkind.de
030 679 672 75-1

Verwendungszweck bei Spenden: Für Spendenquittungen benötigen wir Namen und Adresse. Es besteht die Möglichkeit, mit einer Spende ein bestimmtes Bundesland zu unterstützen, was im Verwendungszweck zusätzlich anzugeben ist.

Haftungshinweis:
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Datenschutz: Unsere ausführliche Datenschutzerklärung befindet sich hier. Bei Fragen und Anregungen sind wir unter datenschutz@arbeiterkind.de erreichbar.

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